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Was gehört in die Kliniktasche?

Hier findest du Checklisten für den Inhalt der Kliniktasche!

Einige Dinge dürfen auf keinen Fall fehlen und sind unverzichtbar, anderes ist davon abhängig wie du entbinden wirst (Kaiserschnitt oder eine natürliche Geburt) und manches einfach Geschmacksache. Hier findest du thematisch vernünftig sortierte Listen. Natürlich auch zum ausdrucken. So bist du optimal auf die Geburt deines Baby vorbereitet. Zumindest in Bezug auf die Produkte, die Du für Deinen Klinikaufenthalt benötigst!

Wann solltest du deine Kliniktasche packen?

Am besten natürlich bevor deine Wehen einsetzten :-) Spass beiseite. Wenn du die Kliniktasche vor dem ET, also dem errechneten Geburtstermin, packst, kannst du sichergehen, dass während der Geburt im Krankenhaus und des anschließenden Aufenthalts nichts fehlt. Viele Schwangere beruhigt es außerdem diesen Punkt von ihrer Liste abzuhaken. Wer will schon unter Wehen nach allen Utensilien suchen?
Die meisten Hebammen empfehlen, die Kliniktasche zwischen der 32. und 34. Schwangerschaftswoche fertig gepackt und griffbereit zu haben. Das eine oder andere Baby kommt ja etwas früher als geplant. Wenn du Mehrlinge erwartest solltest du die Tasche auf jeden Fall eher griffbereit haben. Es macht Sinn schon zwischen der 28. und 30. Schwangerschaftswoche vorbereitet zu sein. Eine Kliniktasche zu packen macht übrigens auch bei Hausgeburten Sinn. Leider lassen sich Komplikationen manchmal nicht vorhersehen und falls es dazu kommen sollte, muss es erst recht schnell gehen

Was gehört in die Kliniktasche? 

Gibt es Unterschiede zwischen den Krankenhäusern?

Die meisten Schwangern möchten sich den Kreißsaal bzw. ihr Wunschkrankenhaus genauer anschauen. Hierfür gibt es extra Besichtigungstermine. Bei so einer Besichtigung kannst du ganz unkompliziert nachfragen, was Schwangere selbst mitbringen sollten. Das kann tatsächlich von Krankenhaus zu Krankenhaus variieren. Insbesondere kleinere Krankenhäuser haben z. B.: nicht immer ausreichend Petzibälle oder Lagerungskissen griffbereit.

Das gehört in die Kliniktasche: 

schwangere frau betrachtet ihren mutterpass

Papiere/Unterlagen

  • Mutterpass
  • Krankenkassenkarte
  • Personalausweis
  • Einweisungsschein des Frauenarztes (falls vorhanden)
  • Allergiepass (falls nötig)
  • Wenn die Klinik die Anmeldung beim Standesamt übernimmt:
    Familienstammbuch/Heiratsurkunde (wenn Du mit dem Papa des Kindes verheiratet bist) bzw. Geburtsurkunde oder Vaterschaftsanerkennung (wenn Du ledig bzw. unverheiratet bist). Bei gleichgeschlechtlichen Paaren ist eine Adoption notwendig, damit beide Partnerinnen/Partner auch im rechtlichen Sinne Eltern des Kindes werden.

Klinikaufenthalt

  • Stilleinlagen 
  •  2 bequeme BHs die zum stillen geeignet sind. Am besten 2 Nummern größer als bisher
  • Bequeme Kleidung: Jogginghose, Bademantel, Pantoffeln und Oberteile die zum stillen geeignet sind. Die Kleidung sollte von der Größe passend für den 6ten Monat sein
  • Übliche Toilettenartikel wie Zahnbürste, Gesichtscreme, Haarbürste, Make-up und Co. auf Deo und Parfüme solltest du möglichst verzichten; da der Geruch deinen eigenen Duft überdeckt und dein Baby verwirren kann
  • Balm für Brustwarzen 
  • Wichtige Telefonnummern 


Im Krankenhaus bekommst du nach der Entbindung 
einige Artikel gestellt; starke Binden für den Wochenfluß, Einmalwaschlappen und Netzhößchen
als Ersatz für Slips. Wenn du eigene Waschlappen und Unterwäsche verwenden möchtest, kannst du eigene Produkte verwenden. Diese sollten allerdings bei 90 Grad waschbar sein. 

Baby

  • Kleidung (ein bis zwei Bodys, ein Strampelanzug, ein Wickel-Jäckchen, Mützchen und Socken)  - falls du die Produkte der Klinik nicht verwenden möchtest
  • Flaschen und Milchnahrung (falls Du nicht stillst und nicht die Produkte der Klinik verwenden möchtest)
  • Schnuller (wenn du dich dafür entscheidest und nicht die Produkte der Klinik verwenden möchtest)
  • Für den Entlassungstag: Wettergerechte Kleidung (im Winter z.B. Wagenanzug (am besten mit Schutz für Hände und Füsse, sowie ein Mützchen
  • Trageschale oder Babyautositz (kann auch am Entlassungstag mit gebracht werden)

Natürliche Geburt und Kaiserschnitt

Natürliche Geburt

Eine natürlich Geburt kann schon etwas dauern, daher solltest du einige Dinge zur Verpflegung oder ggf. Unterhaltung für dich und deine Begleitung dabei haben. 


  • Mehrere weite Hemden oder Shirts für den Kreißsaal
  • Warme Socken und Hausschuhe 
  • Verpflegung (Getränke & Snacks)
  • Kleingeld für die Cafeteria 
  • Lippenbalsam 
  • Massageöl 
  • Kaugummis für ein frischen Mundgefühl
  • Eigenes Kissen 
  • Kamera 
  • Haarspange oder -gummi
  • Kontaktlinsen-Trägerinnen: Aufbewahrungsbox, Kontaktlinsenflüssigkeit und Deine Brille (Kontaktlinsen solltest Du während der Wehen und der Geburt nicht tragen)
  • ggf. Bücher, Zeitschriften, Smartphone*, Tablet* und die zugehörigen Ladegeräte (*bitte vorher klären, ob diese in der Klinik erlaubt sind) außerdem: Kopfhörer und Deine Lieblings-/Geburts-Playlist



Kaiserschnitt

Die ersten Tage nach dem Kaiserschnitt, kann das Aufstehen mühselig sein. Daher solltest du viele praktische Dinge griffbereit am Bett stehen haben.

  • Hosen und Unterwäsche mit breitem elastischen Bund bis zum Bauchnabel - damit die Narbe nicht gereizt wird
  • Für die Katzenwäsche im Bett: Trockenshampoo, Erfrischungstücher, Kaugummi
  • Husten und Niesen können ziemlich weh tun: Lutschbonbons und Nasenspray (stillfreundlich) lindern den Reiz


  1. Strohhalm oder Trinkflasche, damit du dich nicht immer aufsetzen musst und deine gerade Bauchmuskulatur entspannt bleibt.
  2. Zum Ausruhen helfen im Mehrbettzimmer eine Schlafmaske und Ohrenstöpsel.
  3. Mehrfachsteckdose oder Powerbank, damit dein Handy bequem am Bett laden kann.
  4. Hausschuhe zum bequemen Reinschlüpfen, ohne dass du dich bücken musst – sie sollten groß genug sein, da die Füße rund um die Geburt durch Wassereinlagerung sehr stark anschwellen können.
  5. Problemzone Unterwäsche: Wenn der Slip nicht hoch genug abschließt und das Gummi unangenehm auf die Narbe drückt, klemm eine dicke Binde als Schutz dazwischen.
  6. Nachtlicht mit Batterie zum Andrücken auf deinem Nachttischchen, damit du nicht wegen jeder Kleinigkeit aufstehen zum Lichtschalter gehen musst.
  7. Damit es mit dem Stuhlgang besser klappt (der nach der Geburt sehr schmerzhaft sein kann): Nach der Geburt brauchen erschöpfte Mamas meistens viel Nervennahrung. Speziell in den ersten 1-3 Tagen nach der Geburt solltest du aber auf die Auswahl achten und leicht Verdauliches bevorzugen. Einige Frauen schwören auf Obst mit viel Flüssigkeit und/oder abführender Wirkung. Blähungen und wenig Bewegung in den ersten Tagen nach der Geburt lassen den Bauch und die Narbe leider ziemlich schmerzen.
  8. Zum Schluss der absolute Geheimtipp, der auf keiner Liste steht: Die Betten in den Kliniken sind sehr unterschiedlich und das Ein- und Aussteigen oft das größte Problem für Kaiserschnitt-Mamis, zumal man mit Kind auf dem Arm nur eine Hand frei hat. Damit das wohlverdiente Kuscheln und Ausruhen mit deinem kleinen Schatz besser klappt, ist ein Springseil oder ein langes Tuch am Fußende des Bettes genial. Daran kannst du dich wunderbar noch vorn ziehen, ohne den Bauch zu belasten. Wenn du dann noch dein eigenes Stillkissen zum Lagern und abstützen dabeihast, ist alles deutlich unkomplizierter!